{"id":50522,"date":"2021-06-07T15:20:20","date_gmt":"2021-06-07T13:20:20","guid":{"rendered":"https:\/\/synagoge-siegen.de\/?page_id=50522"},"modified":"2021-06-10T15:28:38","modified_gmt":"2021-06-10T13:28:38","slug":"reichspogromnacht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/synagoge-siegen.de\/de\/reichspogromnacht","title":{"rendered":"Reichspogromnacht"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=\u201e1\u201c module_id=\u201einfo\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c background_color=\u201e#99b2b7\u201c][et_pb_row _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_column type=\u201e4_4\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_image src=\u201ehttps:\/\/synagoge-siegen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Window.svg\u201c title_text=\u201eWindow\u201c admin_label=\u201eIcon Synagoge Siegen\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c width=\u201e15vw\u201c width_tablet=\u201c\u201c width_phone=\u201e20vw\u201c width_last_edited=\u201eon|phone\u201c module_alignment=\u201ecenter\u201c][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c text_font=\u201c||||||||\u201c text_text_color=\u201c#FFFFFF\u201c header_font=\u201c|700||on|||||\u201c header_text_align=\u201ecenter\u201c header_letter_spacing=\u201e1px\u201c header_line_height=\u201e1.3em\u201c header_3_font=\u201c|300|||||||\u201c header_4_font=\u201c|300|||||||\u201c background_layout=\u201edark\u201c header_font_size_tablet=\u201c\u201c header_font_size_phone=\u201e24px\u201c header_font_size_last_edited=\u201eon|phone\u201c]<\/p>\n<h1>Reichspogromnacht<\/h1>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=\u201e1\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c background_color=\u201e#f2f2f2\u201c][et_pb_row _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c background_color=\u201egcid-4c8d4ce1-a5ed-4f25-99db-ca07145801ea\u201c custom_padding=\u201c|1.5em||1.5em|false|true\u201c global_colors_info=\u201c{%22gcid-4c8d4ce1-a5ed-4f25-99db-ca07145801ea%22:%91%22background_color%22%93}\u201c][et_pb_column type=\u201e4_4\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_text admin_label=\u201eBildunterschrift\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c text_font=\u201c|300|||||||\u201c header_text_align=\u201eleft\u201c header_6_font=\u201c||||||||\u201c header_6_text_align=\u201eleft\u201c header_6_text_color=\u201e#000000\u201c header_6_font_size=\u201e0.7em\u201c header_6_letter_spacing=\u201e1px\u201c header_6_line_height=\u201e1.3em\u201c custom_margin=\u201e0px||||false|false\u201c custom_padding=\u201e0.5em||||false|false\u201c header_6_font_size_tablet=\u201c\u201c header_6_font_size_phone=\u201e10pt\u201c header_6_font_size_last_edited=\u201eon|phone\u201c]<\/p>\n<h6>Die Zerst\u00f6rung der Synagoge wurde von dem Siegener Amateurfotografen Erich Koch (1914\u20131986) festgehalten. Der gelernte Kaufmann kam zum Tatort, als das Geb\u00e4ude bereits in Flammen stand. Die Rechte f\u00fcr die Fotoserie liegen beim Siegerl\u00e4nder Heimat- und Geschichtsverein. Der Verein Aktives Museum stellte die Bilder am 9.&nbsp;November 2018 zum ersten Mal der \u00d6ffentlichkeit vor.<\/h6>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery gallery_ids=\u201e50538,50537,50536,50535,50534,50533,50532,50531,50530,50529,50528,50527,50526,50525\u201c posts_number=\u201e8\u201c show_title_and_caption=\u201eoff\u201c show_pagination=\u201eoff\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c title_font_size=\u201e1px\u201c title_line_height=\u201e0em\u201c][\/et_pb_gallery][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row column_structure=\u201e1_4,1_2,1_4\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_column type=\u201e1_4\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][\/et_pb_column][et_pb_column type=\u201e1_2\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_text _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c text_font=\u201c|300|||||||\u201c text_text_color=\u201e#134063\u201c text_line_height=\u201e1.4em\u201c background_enable_color=\u201eoff\u201c text_font_size_tablet=\u201c\u201c text_font_size_phone=\u201e16px\u201c text_font_size_last_edited=\u201eon|phone\u201c]<\/p>\n<p>Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichs\u00adkanzler ernannt. Es war ein Einschnitt in der Welt\u00adge\u00adschichte: Zum ersten Mal stand der F\u00fchrer einer Partei, die sich ausdr\u00fcck\u00adlich und un\u00fcber\u00adsehbar dem Kampf gegen das Judentum verschrieben hatte, an der Spitze eines Staates. Die b\u00fcrger\u00adlich-konser\u00adva\u00adtiven Politiker und Indus\u00adtri\u00adellen, die dem Juden\u00adhasser Adolf Hitler zur Macht verhalfen, nahmen es zumindest billigend in Kauf, dass den Juden Unheil drohte, denn die Lunte war seit Langem gelegt: Seit 1920 hatten sowohl Hitler als auch seine Partei, die NSDAP, kein Geheimnis daraus gemacht, dass f\u00fcr sie die j\u00fcdischen Deutschen keine \u201eVolks\u00adgenossen\u201c waren, also nicht zu Deutsch\u00adland geh\u00f6rten.<\/p>\n<p>Das <strong>Unheil f\u00fcr die Juden<\/strong> nahm auch im Sieger\u00adland rasch seinen Lauf. Wie \u00fcberall im Deutschen Reich mussten auch die&nbsp;Sieger\u00adl\u00e4nder Juden schon bald ihre Gesch\u00e4fte schlie\u00dfen und weit unter Wert verkaufen. Aus dem gr\u00f6\u00dften Siegener Kaufhaus, das 1927 die Waren\u00adhaus\u00addy\u00adnastie Leopold Tietz er\u00f6ffnet hatte, wurde bereits im Juli 1933 der \u201earische\u201c Kaufhof. Ingesamt wurden 24 j\u00fcdische Firmen und Gesch\u00e4fte zwischen 1933 und 1939&nbsp;in Siegen \u201earisiert\u201c, was im Klartext hei\u00dft: von zumeist Siegener Gesch\u00e4fts\u00adleuten zu einem Schn\u00e4pp\u00adchen\u00adpreis \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Am 15. September 1935 defi\u00adnierten deutsche Politiker und Juristen in den soge\u00adnannten <strong>N\u00fcrn\u00adberger Rassen\u00adge\u00adsetzen<\/strong> \u2013 dem \u201eGesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre\u201c und dem \u201eReichs\u00adb\u00fcr\u00adger\u00adge\u00adsetz\u201c \u2013, wer \u00fcberhaupt j\u00fcdisch war und wer nicht. Sie machten auch dieje\u00adnigen wieder zu Juden, die sich nicht mehr als Juden f\u00fchlten, die keine mehr sein wollten, die zum Chris\u00adtentum \u00fcber\u00adge\u00adtreten waren und sich innerlich so weit vom Judentum entfernt hatten, dass sie es nur noch vom H\u00f6ren\u00adsagen kannten.<\/p>\n<p>Doch noch immer hoffte ein Gro\u00dfteil der deutschen Judenheit, dass die \u00fcber 300 anti\u00adj\u00fc\u00addi\u00adschen Erlasse, Verord\u00adnungen und Gesetze, die t\u00e4glichen \u00dcber\u00adgriffe und Dem\u00fc\u00adti\u00adgungen in die lange Reihe der Verfol\u00adgungen einzu\u00adreihen waren und sich irgend\u00adwann wieder legen w\u00fcrden. Auch im Sieger\u00adland dachten nur wenige Juden an Flucht oder Auswan\u00adde\u00adrung. Eine Gruppe junger Leute emigrierte nach Pal\u00e4stina, doch die meisten glaubten weiterhin an eine <strong>Zukunft des j\u00fcdischen Lebens in Deutsch\u00adland.<\/strong> Sie waren in der dritten und vierten Gene\u00adra\u00adtion im Sieger\u00adland verwur\u00adzelt und hofften, dass die \u201eHitlerei\u201c ebenso schnell vergehen w\u00fcrde wie die kurz\u00adle\u00adbigen Regie\u00adrungen der Weimarer Republik zuvor. 1936 schien sich die Situation tats\u00e4ch\u00adlich etwas zu entspannen: Um die Olym\u00adpi\u00adschen Spiele in Garmisch-Parten\u00adkir\u00adchen und Berlin nicht durch einen Boykott des Auslands zu gef\u00e4hrden, redu\u00adzierten die Natio\u00adnal\u00adso\u00adzia\u00adlisten zumindest die \u00f6ffent\u00adlich sicht\u00adbaren juden\u00adfeind\u00adli\u00adchen Aktionen.<\/p>\n<p>1938 eska\u00adlierte dann die staat\u00adliche Gewalt gegen die Juden. Als im M\u00e4rz mit dem soge\u00adnannten Anschluss \u00d6ster\u00adreichs weitere rund 190.000&nbsp;Juden unter die natio\u00adnal\u00adso\u00adzia\u00adlis\u00adti\u00adsche Herr\u00adschaft kamen, begann die syste\u00adma\u00adti\u00adsche Enteig\u00adnung der j\u00fcdischen Bev\u00f6l\u00adke\u00adrung im nun \u201eGro\u00df\u00addeut\u00adschen Reich\u201c; ihre Verm\u00f6gen wurden einge\u00adzogen. Im August wurden die Juden gezwungen, die zus\u00e4tz\u00adli\u00adchen Vornamen \u201eSara\u201c bezie\u00adhungs\u00adweise \u201eIsrael\u201c anzu\u00adnehmen, ab Oktober wurde ihnen ein gro\u00dfes \u201eJ\u201c in den Ausweis gestem\u00adpelt. Ende Oktober wurden zwischen 16.000 und 18.000 polnische Juden aus dem Reich ausge\u00adwiesen \u2013 es war die erste <strong>Massen\u00adde\u00adpor\u00adta\u00adtion<\/strong> von Juden aus Deutschland.<\/p>\n<p>Unter den Depor\u00adtierten waren mindes\u00adtens zehn J\u00fcdinnen und Juden aus dem Sieger\u00adland \u2013 und die Familie von Herschel Grynszpan, der in Paris lebte. Der 17-j\u00e4hrige Grynszpan wollte mit einem Attentat auf einen eher unbe\u00addeu\u00adtenden Beamten der deutschen Botschaft auf die verzwei\u00adfelte Situation der Depor\u00adtierten aufmerksam machen \u2013 mit fatalen Folgen: Das Attentat wurde von der NS-Propa\u00adganda zu einem Anschlag des \u201einter\u00adna\u00adtio\u00adnalen Judentums\u201c auf das Deutsche Reich hoch\u00adsti\u00adli\u00adsiert. Nun hatte das NS-Regime den <strong>Vorwand f\u00fcr ein Pogrom gegen die deutschen Juden,<\/strong> das es bereits seit L\u00e4ngerem geplant hatte. Zwischen dem 7. und 13.&nbsp;November wurden mindes\u00adtens 1300&nbsp;Juden ermordet, mehr als 1400 Synagogen, Betstuben und Versamm\u00adlungs\u00adr\u00e4ume in Brand gesteckt oder gepl\u00fcn\u00addert, j\u00fcdische Friedh\u00f6fe gesch\u00e4ndet, \u00fcber 7500 Gesch\u00e4fte und Wohnungen zerst\u00f6rt. H\u00f6hepunkt der Gewalt\u00adak\u00adtionen war die Nacht vom 9. auf den 10.&nbsp;November, dem Geburtstag Martin Luthers, in der sich dessen Forde\u00adrungen aus seiner Hetz\u00adschrift <em>Von den Juden und ihren L\u00fcgen<\/em> von 1543 erf\u00fcllten: die Synagogen nieder\u00adzu\u00adbrennen und die H\u00e4user der Juden zu zerst\u00f6ren. Wegen des zerbro\u00adchenen Glases, das \u00fcberall sichtbar war, wurde die Pogrom\u00adnacht lange \u201eKris\u00adtall\u00adnacht\u201c genannt.<\/p>\n<p>Vergleichs\u00adweise sp\u00e4t, um die Mittags\u00adzeit des 10.&nbsp;November 1938, fiel auch die Siegener Synagoge den Flammen zum Opfer. Der neue SS-Haupt\u00adsturm\u00adf\u00fchrer in Siegen, der Lehrer Heinrich Lumpe, hatte offen\u00adsicht\u00adlich nichts von der Existenz einer Synagoge gewusst und wurde erst durch einen Anruf seines Vorge\u00adsetzten auf sie aufmerksam gemacht. Sogleich stellte Lumpe eine Gruppe von zehn bis zw\u00f6lf SS- und SA-M\u00e4nnern zusammen, denen er Zivil\u00adklei\u00addung anordnete. Am hell\u00adlichten Tag drangen sie in das Geb\u00e4ude ein und errich\u00adteten aus Holz\u00adb\u00e4nken, Harmonium und Predigt\u00adpult einen Schei\u00adter\u00adhaufen. Rasch breitete sich das Feuer aus, auch die Wohnung der Haus\u00admeis\u00adter\u00adfa\u00admilie geriet in Brand. Die Feuerwehr konzen\u00adtrierte sich darauf, das \u00dcber\u00adspringen des Feuers auf die umlie\u00adgenden Geb\u00e4ude zu verhin\u00addern. Die <strong>zahl\u00adrei\u00adchen Schau\u00adlus\u00adtigen<\/strong> verhielten sich ruhig, weder Beifalls\u00adbe\u00adkun\u00addungen noch Protest waren zu vernehmen. Einzig ein Arzt aus der Nach\u00adbar\u00adschaft, zu dessen Patienten Mitglieder der j\u00fcdischen Gemeinde z\u00e4hlten, rief aus dem Fenster: \u201eWas macht ihr denn da f\u00fcr eine Schweinerei?\u201c<\/p>\n<p>Die T\u00e4ter gingen anschlie\u00ad\u00dfend in die Gast\u00adst\u00e4tte J\u00fcngst, um in dem Stamm\u00adlokal der SS die \u201eJuden\u00adak\u00adtion\u201c zu feiern. Sechs von ihnen wurden 1948 \u201ewegen Verbre\u00adchens gegen die Mensch\u00adlich\u00adkeit und schwerer Brand\u00adstif\u00adtung\u201c angeklagt. Die Urteile fielen \u00e4u\u00dferst milde aus: Drei M\u00e4nner wurden frei\u00adge\u00adspro\u00adchen, drei zu Haft\u00adstrafen von maximal einem Jahr und zwei Monaten verur\u00adteilt, die jedoch verk\u00fcrzt oder gar ausge\u00adsetzt wurden. Die Ange\u00adklagten seien nur \u201eWerkzeuge anderer\u201c gewesen , hie\u00df es in der Urteils\u00adbe\u00adgr\u00fcn\u00addung. \u201eIhre Einsicht in das Unrecht ihrer Tat\u201c sei durch die \u201ePropa\u00adganda, der sie jahrelang ausge\u00adsetzt waren, erheblich beein\u00adtr\u00e4ch\u00adtigt\u201c worden.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_button button_url=\u201c@ET-DC@eyJkeW5hbWljIjp0cnVlLCJjb250ZW50IjoicG9zdF9saW5rX3VybF9wYWdlIiwic2V0dGluZ3MiOnsicG9zdF9pZCI6IjUwNDg1In19@\u201c button_text=\u201eDie J\u00fcdische Gemeinde Siegen (1884\u20131943)\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _dynamic_attributes=\u201ebutton_url\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][\/et_pb_button][et_pb_text _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c text_font=\u201c|300|||||||\u201c text_text_color=\u201e#134063\u201c text_line_height=\u201e1.4em\u201c background_enable_color=\u201eoff\u201c text_font_size_tablet=\u201c\u201c text_font_size_phone=\u201e16px\u201c text_font_size_last_edited=\u201eon|phone\u201c]<\/p>\n<p>\u201eDie Siegener Synagoge ist nicht mehr!\u201c, jubelte am 11.&nbsp;November 1938 die <em>Siegener National-Zeitung.<\/em> \u201eSie liegt in Schutt und Asche. Wo einst die j\u00fcdische Misch\u00adpoche ihrem fremd\u00adl\u00e4n\u00addi\u00adschen Ritus huldigte, liegen heute verkohlte Balken und zertr\u00fcm\u00admerte Gem\u00e4uer. [\u2026] Hunderte, ja tausende von Volks\u00adgenossen standen auf den anlie\u00adgenden Stra\u00dfen, als endlich der Juden\u00adtempel im lichten Feuermeer verbrannte. Das Judentum ist gefallen. Nie wieder wird es aufgerichtet.\u201c<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=\u201e1_4\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=\u201e1\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c background_enable_color=\u201eoff\u201c use_background_color_gradient=\u201eon\u201c background_color_gradient_start=\u201e#7c3a36\u201c background_color_gradient_end=\u201e#7c5350\u201c background_color_gradient_type=\u201eradial\u201c global_colors_info=\u201c{%22gcid-3a267e35-1aea-4055-a29f-98acaeba1133%22:%91%22colorEnd%22%93}\u201c colorEnd=\u201egcid-3a267e35-1aea-4055-a29f-98acaeba1133\u201c][et_pb_row _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_column type=\u201e4_4\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_text _builder_version=\u201e4.9.5\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c text_font=\u201c|300|||||||\u201c text_text_color=\u201c#FFFFFF\u201c text_font_size=\u201e48px\u201c text_line_height=\u201e1.3em\u201c header_4_font=\u201c|300|||||||\u201c background_enable_color=\u201eoff\u201c background_layout=\u201edark\u201c custom_padding=\u201e1em|1em|1em|1em|true|true\u201c hover_enabled=\u201e0\u201c text_font_size_tablet=\u201e36px\u201c text_font_size_phone=\u201e18px\u201c text_font_size_last_edited=\u201eon|phone\u201c sticky_enabled=\u201e0\u201c]<\/p>\n<div style=\"text-align: center;\">\u201eIn dieser Nacht des 9.&nbsp;November 1938 \u00e4nderte sich alles: Die Pogrome, staatlich insze\u00adniert und von der \u00d6ffent\u00adlich\u00adkeit hinge\u00adnommen, beendeten das f\u00fcr die Juden immer m\u00fchsame Zusam\u00admen\u00adleben mit der Mehrheit der Bev\u00f6l\u00adke\u00adrung im Deutschen Reich. Aus dem Anti\u00adse\u00admi\u00adtismus, der seit 1933 Staats\u00addok\u00adtrin war, der die gesell\u00adschaft\u00adliche Diskri\u00admi\u00adnie\u00adrung der Juden begr\u00fcn\u00addete, wurde Verfol\u00adgung, die in Vernich\u00adtung m\u00fcndete. Die \u201aReichs\u00adkris\u00adtall\u00adnacht\u2018 war das Fanal f\u00fcr alles K\u00fcnftige, sie stand am Ende der Diskri\u00admi\u00adnie\u00adrung, mit ihr begann der Holocaust.\u201c<\/div>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=\u201e4.9.5\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c text_font=\u201c|||on|||||\u201c text_text_color=\u201c#FFFFFF\u201c text_letter_spacing=\u201e2px\u201c text_line_height=\u201e1.4em\u201c header_4_font=\u201c|300|||||||\u201c background_enable_color=\u201eoff\u201c background_layout=\u201edark\u201c custom_padding=\u201e1em|1em|1em|1em|true|true\u201c hover_enabled=\u201e0\u201c text_font_size_tablet=\u201e18px\u201c text_font_size_phone=\u201e14px\u201c text_font_size_last_edited=\u201eon|phone\u201c sticky_enabled=\u201e0\u201c]<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wolfgang Benz<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=\u201e1\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c background_color=\u201e#f2f2f2\u201c][et_pb_row column_structure=\u201e1_4,1_2,1_4\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_column type=\u201e1_4\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][\/et_pb_column][et_pb_column type=\u201e1_2\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_text _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c text_font=\u201c|300|||||||\u201c text_text_color=\u201e#134063\u201c text_line_height=\u201e1.4em\u201c background_enable_color=\u201eoff\u201c text_font_size_tablet=\u201c\u201c text_font_size_phone=\u201e16px\u201c text_font_size_last_edited=\u201eon|phone\u201c]<\/p>\n<p>Direkt im Anschluss an die Zerst\u00f6\u00adrungen wurden am 10.&nbsp;November \u00fcber 30.000 m\u00e4nnliche, meist j\u00fcngere und wohl\u00adha\u00adben\u00addere Juden in <strong>\u00bbSchutz\u00adhaft\u00ab<\/strong> genommen \u2013 rund ein Zehntel der noch in Deutsch\u00adland lebenden j\u00fcdischen Bev\u00f6l\u00adke\u00adrung. Sie wurden in die Konzen\u00adtra\u00adti\u00adons\u00adlager Buchen\u00adwald, Dachau und Sach\u00adsen\u00adhausen verschleppt. Tausend von ihnen wurden in den Lagern ermordet oder starben an den Folgen der unmensch\u00adli\u00adchen Haft\u00adbe\u00addin\u00adgungen. Die j\u00fcdischen M\u00e4nner aus Siegen wurden ausnahmslos verhaftet, zun\u00e4chst in der Stadt inhaf\u00adtiert und dann nach Sach\u00adsen\u00adhausen depor\u00adtiert. Mindes\u00adtens 300 J\u00fcdinnen und Juden nahmen sich nach dem Pogrom das Leben, in Siegen Frieda L\u00f6wen\u00adstein und ihre Tochter Betty Windecker. Ihr Mann und Vater Siegfried L\u00f6wen\u00adstein folgte ihnen in den Tod, nachdem er krank und gebrochen aus dem KZ Sach\u00adsen\u00adhausen entlassen worden war.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=\u201e1_4\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=\u201e1\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c background_color=\u201e#f2f2f2\u201c][et_pb_row column_structure=\u201e2_5,3_5\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_column type=\u201e2_5\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_image src=\u201ehttps:\/\/synagoge-siegen.de\/wp-content\/uploads\/Thorarollen-Fragment-Original-884x1024.jpg\u201c title_text=\u201eThorarollen-Fragment-Original\u201c show_in_lightbox=\u201eon\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c custom_margin=\u201c||0px||false|false\u201c custom_padding=\u201c||0px||false|false\u201c][\/et_pb_image][et_pb_text admin_label=\u201eBildunterschrift\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c text_font=\u201c|300|||||||\u201c header_text_align=\u201eleft\u201c header_6_font=\u201c||||||||\u201c header_6_text_align=\u201eleft\u201c header_6_text_color=\u201e#000000\u201c header_6_font_size=\u201e0.7em\u201c header_6_letter_spacing=\u201e1px\u201c header_6_line_height=\u201e1.3em\u201c custom_margin=\u201e0px||||false|false\u201c custom_padding=\u201e0.5em||||false|false\u201c header_6_font_size_tablet=\u201c\u201c header_6_font_size_phone=\u201e10pt\u201c header_6_font_size_last_edited=\u201eon|phone\u201c]<\/p>\n<h6>Das Fragment der Thorarolle ist eines der wenigen Dinge, die von der J\u00fcdischen Gemeinde Siegen geblieben ist. Das Blatt war von dem 14-j\u00e4hrigen Gymnasiasten Heinrich Kretzer aus dem Brandschutt gerettet worden. Heinrich Kretzer geh\u00f6rte zu den Sch\u00fclern des st\u00e4dtischen Realgymnasiums, die von ihren Lehrern zum Brandort geschickt wurden, damit sie \u201edie neue Zeit\u201c miterleben sollten. Kretzer nahm das Pergament an sich, trug es unter seinem Pullover versteckt nach Hause und heftete es in seinen Kleiderschrank: Man d\u00fcrfe nicht vergessen, was passiert sei, begr\u00fcndete der Sch\u00fcler sein mutiges Handeln. Heinrich Kretzer starb im Oktober 1944 im Alter von zwanzig Jahren als Wehrmachtssoldat.<\/h6>\n<h6>Ein halbes Jahrhundert sp\u00e4ter erinnerte sich sein j\u00fcngster Bruder Rolf an das Fragment: Das Aktive Museum S\u00fcdwestfalen (AMS) hatte im Sommer 1995 die Siegener B\u00fcrger aufgerufen, nach Dingen aus der NS-Zeit zu suchen. Rolf Kretzer \u00fcbergab die Seite dem Museum, wo sie heute zu sehen&nbsp;ist.<\/h6>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=\u201e3_5\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_text _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c text_font=\u201c|300|||||||\u201c text_text_color=\u201e#134063\u201c text_line_height=\u201e1.4em\u201c background_enable_color=\u201eoff\u201c text_font_size_tablet=\u201c\u201c text_font_size_phone=\u201e16px\u201c text_font_size_last_edited=\u201eon|phone\u201c]<\/p>\n<p>Nach der Pogrom\u00adnacht stieg die Zahl der J\u00fcdinnen und Juden, die Deutsch\u00adland verlassen wollten, rapide an. Etwa 130 000 \u2013 so viele wie in den gesamten f\u00fcnf Jahren zuvor \u2013 lie\u00dfen ihr Hab und Gut zur\u00fcck und machten sich auf den Weg in eine ungewisse Zukunft. <strong>Wer konnte, verlie\u00df auch das Sieger\u00adland:<\/strong> Bis zum Verbot der j\u00fcdischen Auswan\u00adde\u00adrung am 23. Oktober 1941 waren es etwa vierzig Prozent der Sieger\u00adl\u00e4nder Juden. Zur\u00fcck blieben die Alten, Kranken \u2013 und M\u00e4nner, die Verant\u00adwor\u00adtung trugen wie Eduard Hermann, seit 1921 Vorsit\u00adzender der J\u00fcdischen Gemeinde Siegen. In seinem Haus traf sich nun die kleine Schar der Gl\u00e4ubigen zum Gottes\u00addienst. Hermann hatte auch die Verhand\u00adlungen mit den NS-Beh\u00f6rden zu f\u00fchren, die von der Gemeinde den Abbruch der Ruine und den Verkauf des Grund\u00adst\u00fccks verlangten.<\/p>\n<p>Die Kosten des Abbruchs hatte die Gemeinde zu \u00fcber\u00adnehmen, das Grund\u00adst\u00fcck ging am 20.&nbsp;Juli 1940 \u2013 fast auf den Tag genau 36 Jahre nach Einwei\u00adhung der Synagoge \u2013 weit unter Wert an die Stadt Siegen. 1941 baute die Stadt auf dem Grund\u00adst\u00fcck einen <strong>Luft\u00adschutz\u00adbunker.<\/strong> Nichts sollte mehr daran erinnern, dass hier eine Synagoge gestanden hatte.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_button button_url=\u201c@ET-DC@eyJkeW5hbWljIjp0cnVlLCJjb250ZW50IjoicG9zdF9saW5rX3VybF9wYWdlIiwic2V0dGluZ3MiOnsicG9zdF9pZCI6IjUwNTAzIn19@\u201c button_text=\u201eDie Synagoge Siegen\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _dynamic_attributes=\u201ebutton_url\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][\/et_pb_button][et_pb_text _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c text_font=\u201c|300|||||||\u201c text_text_color=\u201e#134063\u201c text_line_height=\u201e1.4em\u201c background_enable_color=\u201eoff\u201c text_font_size_tablet=\u201c\u201c text_font_size_phone=\u201e16px\u201c text_font_size_last_edited=\u201eon|phone\u201c]<\/p>\n<p>F\u00fcr die in Deutsch\u00adland verblie\u00adbenen Juden wurde die Situation immer uner\u00adtr\u00e4g\u00adli\u00adcher. Ab September 1941 hatten sie einen gelben \u201eJuden\u00adstern\u201c zu tragen, der viele nicht mehr aus dem Haus gehen lie\u00df, weil sie Angst hatten, auf offener Stra\u00dfe verpr\u00fc\u00adgelt zu werden. Im Oktober 1941 begannen die Depor\u00adta\u00adtionen in die Vernich\u00adtungs\u00adlager. Mindes\u00adtens 160.000 deutsche Juden sollten nicht mehr zur\u00fcck\u00adkehren. Aus dem Kreis Siegen wurden 40 J\u00fcdinnen und Juden am 28. April 1942 nach Zamo\u015b\u0107 nahe dem Vernich\u00adtungs\u00adlager Belzec depor\u00adtiert, 24 am 27.&nbsp;Juli 1942 nach There\u00adsi\u00aden\u00adstadt und 15 am 28. Februar 1943 nach Auschwitz. Noch im September 1944 wurden j\u00fcdische Frauen aus dem Sieger\u00adland, die mit Nicht\u00adjuden verhei\u00adratet waren, oder soge\u00adnannte Misch\u00adlinge in das KZ Kassel-Betten\u00adhausen depor\u00adtiert, einem Au\u00dfen\u00adlager von Buchenwald.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=\u201e1\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c background_color=\u201e#f2f2f2\u201c][et_pb_row column_structure=\u201e1_4,1_2,1_4\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_column type=\u201e1_4\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][\/et_pb_column][et_pb_column type=\u201e1_2\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][et_pb_text _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c text_font=\u201c|300|||||||\u201c text_text_color=\u201e#134063\u201c text_line_height=\u201e1.4em\u201c background_enable_color=\u201eoff\u201c text_font_size_tablet=\u201c\u201c text_font_size_phone=\u201e16px\u201c text_font_size_last_edited=\u201eon|phone\u201c]<\/p>\n<p>Als der M\u00fcsener Bergmann Heinrich Marburger, geboren 1887&nbsp;in Fischel\u00adbach bei Laasphe, von der Zerst\u00f6\u00adrung der Siegener Synagoge erfuhr, sagte er:<strong> \u201eDas ist das Ende der Nazis.\u201c<\/strong> Zur Begr\u00fcn\u00addung zitierte er einen Vers aus dem Buch des Propheten Sacharja: \u201eWer mein Volk antastet, der tastet den Augapfel Gottes an.\u201c Die Stadt Siegen wurde am 16. Dezember 1944 und bei weiteren Bomben\u00adan\u00adgriffen der Alli\u00adierten fast v\u00f6llig zerst\u00f6rt. Am 8. Mai 1945 erkl\u00e4rte Nazi-Deutsch\u00adland seine bedin\u00adgungs\u00adlose Kapitulation.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_text _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c text_font=\u201c|300|||||||\u201c text_text_color=\u201ergba(19,64,99,0.58)\u201c text_line_height=\u201e1.4em\u201c background_enable_color=\u201eoff\u201c text_font_size_tablet=\u201c\u201c text_font_size_phone=\u201e16px\u201c text_font_size_last_edited=\u201eon|phone\u201c global_module=\u201e50670\u201c saved_tabs=\u201eall\u201c]<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Text: Uwe von Seltmann (2021)<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=\u201e1_4\u201c _builder_version=\u201e4.9.4\u201c _module_preset=\u201edefault\u201c][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reichs\u00adpo\u00adgrom\u00adnachtDie Zerst\u00f6\u00adrung der Synagoge wurde von dem Siegener Amateur\u00adfo\u00adto\u00adgrafen Erich Koch (1914\u20131986) fest\u00adge\u00adhalten. Der gelernte Kaufmann kam zum Tatort, als das Geb\u00e4ude bereits in Flammen stand. Die Rechte f\u00fcr die Fotoserie liegen beim Sieger\u00adl\u00e4nder Heimat- und Geschichts\u00adverein. Der Verein Aktives Museum stellte die Bilder am 9.&nbsp;November 2018 zum ersten Mal der \u00d6ffent\u00adlich\u00adkeit vor.Am 30.&nbsp;[\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":13,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","wp_typography_post_enhancements_disabled":false,"footnotes":""},"class_list":["post-50522","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/synagoge-siegen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/50522","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/synagoge-siegen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/synagoge-siegen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/synagoge-siegen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/synagoge-siegen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50522"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/synagoge-siegen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/50522\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/synagoge-siegen.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50522"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}